Anlehnwintergarten mit Pultdach an der Hauswand in Köln

Anlehnwintergarten in Köln

Der Anlehnwintergarten ist die klassische Form des Wintergarten-Anbaus in Köln: Er lehnt sich mit einer Seite an Ihre Hauswand und deckt sich meist mit einem Pultdach zur Traufe hin ab. Drei Glasseiten und die vorhandene Hauswand als vierte Seite ergeben eine wirtschaftliche, statisch einfache Konstruktion – kalt als Sommergarten oder beheizt als Wohnwintergarten. Vom Aufmaß bis zur Montage planen wir jeden Anlehnwintergarten individuell für Ihr Haus.

  • Wirtschaftlichste Anbau-Form: eine Wand ist schon da
  • Kalt oder beheizt – Sie entscheiden
  • Festpreis nach Aufmaß vor Ort
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Anlehnwintergarten Köln – Wintergarten mit Pultdach an der Hauswand | Planung, Preise & Montage

Was ist ein Anlehnwintergarten? Die klassische Bauform mit Pultdach an der Hauswand

Ein Anlehnwintergarten – gelegentlich auch als Anlehn-Wintergarten geschrieben – "lehnt" sich, wie der Name sagt, mit einer Seite direkt an eine bestehende Außenwand Ihres Hauses an – diese Hauswand übernimmt die Funktion der vierten, geschlossenen Seite, während die übrigen drei Seiten verglast sind. Das Dach ist dabei fast immer ein Pultdach: eine einzige, von der Hauswand aus schräg abfallende Fläche, die Regenwasser sicher zur Traufe ableitet. Der Anlehnwintergarten ist damit die mit Abstand häufigste Ausführung des Wintergarten-Anbaus – im Gegensatz dazu steht der freistehende Wintergarten, der ganz ohne Hauswand als eigenständiger Baukörper im Garten errichtet wird. Ausgeführt wird der Anlehnwintergarten meist in Aluminium, Holz oder als Holz-Alu-Kombination, passend zur Fassade Ihres Bestandshauses, und in der Regel mit Isolierverglasung, damit auch die drei neuen Glasseiten möglichst wenig Wärme verlieren.

Anlehnwintergarten mit Pultdach nach Fertigstellung in Köln

Vorteile des Anlehnwintergartens: die wirtschaftlichste Form des Anbaus

Weil eine Seite der Konstruktion bereits durch die Hauswand vorhanden ist, entfällt beim Anlehnwintergarten gegenüber einer freistehenden Lösung eine komplette Rahmen- und Glasfläche – das macht die Anlehnbauweise meist zur wirtschaftlichsten Variante unter den Anbau-Formen. Hinzu kommt der kurze Weg: Eine Tür in der Hauswand verbindet den neuen Wintergarten direkt mit dem bestehenden Wohnraum, ganz ohne Umweg über den Garten. Auch bauphysikalisch profitiert ein Anlehnwintergarten mit Pultdach an der Hauswand: Die massive Wand speichert tagsüber Wärme und gibt sie in den kühleren Abendstunden wieder ab, was gerade beim beheizten Wohnwintergarten spürbar zum Raumklima beiträgt. Und weil nur drei Seiten neu aufgebaut werden, ist auch die Statik einfacher zu planen als bei einem freistehenden Baukörper mit vier eigenständigen Tragachsen. Nicht zuletzt schützt die Hauswand die Konstruktion auch vor der Wetterseite: Wind und Schlagregen treffen so nur auf drei statt auf vier Glasseiten, was langfristig Pflegeaufwand und Verschleiß reduziert.

Für welche Häuser eignet sich ein Anlehnwintergarten in Köln?

Am besten geeignet ist der Anlehnwintergarten für Häuser mit einer geraden, ausreichend langen Wandfläche im Erdgeschoss – wie sie typische Einfamilien- und Reihenhäuser in Köln bieten. Vorsprünge, Erker oder stark gegliederte Fassaden erschweren den sauberen Anschluss des Pultdachs an die Wand, lassen sich aber mit individueller Planung meist trotzdem lösen. In Stadtteilen wie Rodenkirchen und Sülz mit ihren vielen freistehenden Einfamilienhäusern treffen wir häufig auf ideale Voraussetzungen für diese Bauform, prüfen aber – wie überall in Köln – die Statik der Anschlusswand individuell vor Ort.

Anlehnwintergarten oder freistehender Wintergarten: der Unterschied

Der Anlehnwintergarten ist die häufigste, aber nicht die einzige Bauform: Wo keine geeignete Hauswand zur Verfügung steht – etwa bei sehr verwinkelten Grundrissen, denkmalgeschützten Fassaden oder wenn der Wintergarten bewusst als eigener Baukörper im Garten stehen soll – bauen wir stattdessen einen freistehenden Wintergarten mit eigenem, umlaufendem Fundament und vier gleichwertigen Glasseiten. Freistehend bedeutet mehr gestalterische Freiheit bei der Platzierung im Garten, aber auch mehr Material, mehr Statikaufwand und in der Regel einen etwas höheren Preis pro Quadratmeter als die Anlehnbauweise. Welche der beiden Bauformen zu Ihrem Grundstück passt, klären wir beim kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Statik & Wandanschluss: worauf es beim Anlehnwintergarten ankommt

Weil der Anlehnwintergarten mit einer Seite fest in die Hauswand einbindet, prüfen wir vor jeder Planung, aus welchem Material die Anschlusswand besteht und ob sie die zusätzliche Last des Pultdachs sowie den neuen Wandanschluss aufnehmen kann. Bei älteren Häusern – etwa vielen Nachkriegsbauten in Köln – kann das einen zusätzlichen Statiknachweis erfordern, bevor größere Türdurchbrüche in die Bestandswand entstehen. Ebenso wichtig ist die saubere Abdichtung am Übergang zwischen Hauswand und neuer Glaskonstruktion: Wird diese Nahtstelle nicht sorgfältig ausgeführt, drohen Feuchtigkeitsschäden an der Fassade und Wärmebrücken über Jahre hinweg. Wir arbeiten hier mit geprüften Anschlusssystemen und stimmen Material sowie Farbe der neuen Konstruktion – Aluminium, Holz oder Holz-Alu – auf den Baustil Ihres Hauses ab, damit der Anlehnwintergarten nicht wie ein nachträglich aufgesetzter Fremdkörper wirkt.

Pultdach & Dachneigung: wie flach darf ein Anlehnwintergarten sein?

Es gibt keine bauaufsichtliche Mindestneigung für Glasdächer. Systemgeber verlangen bei Stegplatten in der Regel mindestens 5° Neigung, damit Kondensat abtrocknen kann. Für das Pultdach eines Anlehnwintergartens bedeutet das: Die Neigung ergibt sich aus dem Höhenunterschied zwischen dem Anschlusspunkt an der Hauswand und der gegenüberliegenden Traufe – wir wählen sie beim Aufmaß so, dass Regenwasser zuverlässig abläuft und, bei Stegplatten, auch Kondensat abtrocknen kann. Welche Dachformen bei einem Wintergarten sonst noch üblich sind und wie sie sich unterscheiden, zeigt unser Ratgeber Wintergarten-Dachformen.

Baugenehmigung in Nordrhein-Westfalen: Anlehnwintergarten bis 30 m² oft verfahrensfrei

Ein unbeheizter Kaltwintergarten bis 30 m² Brutto-Grundfläche ist in NRW verfahrensfrei, sofern er an ein Gebäude der Gebäudeklasse 1–3 angebaut wird, mindestens 3 m Abstand zur Nachbargrenze einhält und nicht im bauplanungsrechtlichen Außenbereich liegt. Rechtsgrundlage: § 62 Abs. 1 Nr. 1g BauO NRW 2018. Diese Verfahrensfreiheit gilt für einen unbeheizten Anlehnwintergarten am Bestandshaus genauso wie für jede andere Kaltwintergarten-Bauform – entscheidend sind Größe, Gebäudeklasse und Grenzabstand, nicht die konkrete Form des Anbaus. Ein beheizter Wohnwintergarten überschreitet in aller Regel die Kriterien der Verfahrensfreiheit und benötigt eine Baugenehmigung. Unabhängig von der Statik lohnt bei einem Anbau immer auch der Blick in den Bebauungsplan Ihres Grundstücks, da dieser zusätzliche Vorgaben zu Baugrenzen oder zur zulässigen Grundflächenzahl machen kann. Alle Details und den Ablauf eines Bauantrags erklären wir im Baugenehmigungs-Ratgeber.

Kalt oder beheizt: Anlehnwintergarten als Sommergarten oder ganzjähriger Wohnraum

Ein Anlehnwintergarten lässt sich sowohl als unbeheizter Kaltwintergarten für die Übergangszeit als auch als ganzjährig beheizter Wohnwintergarten ausführen – die Hauswand als vierte Seite eignet sich für beide Varianten gleichermaßen gut. Details, Ausstattung und Preise zum unbeheizten Sommergarten finden Sie auf der Seite Kaltwintergarten Köln, alles zur beheizten Variante als vollwertiges Zimmer auf Wohnwintergarten Köln. Bei der beheizten Variante prüfen wir zusätzlich, ob die vorhandene Heizung des Hauses die Erweiterung mitversorgen kann oder ob eine eigenständige Lösung wie eine Infrarotheizung im Anlehnwintergarten sinnvoller ist – gerade am Übergang zur Hauswand entsteht sonst schnell eine spürbare Wärmebrücke.

Anlehnwintergarten Kosten: Richtpreise je nach Größe und Ausführung

Richtpreise für den Anlehnwintergarten, je nach Ausführung als Kalt- oder Wohnwintergarten
Typ Ausführung Größe Preisspanne
Kaltwintergarten Basis 3×3 m (9 m²) 4.500 € – 8.100 €
Kaltwintergarten Basis 5×3 m (15 m²) 7.500 € – 13.500 €
Kaltwintergarten Premium (Schiebeelemente, 8mm-Glas, LED) 3×3 m (9 m²) 10.800 € – 13.500 €
Kaltwintergarten Premium (Schiebeelemente, 8mm-Glas, LED) 4×3 m (12 m²) 14.400 € – 18.000 €
Kaltwintergarten Premium (Schiebeelemente, 8mm-Glas, LED) 5×3 m (15 m²) 18.000 € – 22.500 €
Wohnwintergarten Komplett (inkl. Fundament, Heizung, Lüftung, Beschattung & Baugenehmigung) 4×3 m (12 m²) 30.000 € – 48.000 €
Wohnwintergarten Komplett (inkl. Fundament, Heizung, Lüftung, Beschattung & Baugenehmigung) 5×4 m (20 m²) 50.000 € – 80.000 €
Wohnwintergarten Komplett (inkl. Fundament, Heizung, Lüftung, Beschattung & Baugenehmigung) 6×4 m (24 m²) 60.000 € – 96.000 €

Realistische Komplettpreise basierend auf Marktdaten (aroundhome.de), Stand 2026-07-24. Ihr individueller Richtpreis kann abweichen – nutzen Sie den Konfigurator für eine genauere Einschätzung.

Da beim Anlehnwintergarten eine Seite bereits durch die Hauswand vorhanden ist, liegt er bei gleicher Grundfläche meist am günstigeren Ende der jeweiligen Preisspanne. Nach unserem €/m²-Richtwert kostet ein 12 m² großer Anlehnwintergarten als unbeheizter Kaltwintergarten in Basis-Ausführung etwa 6.000–10.800 €, als beheizter Wohnwintergarten inklusive Fundament, Heizung und Baugenehmigung rund 30.000–48.000 €. Ihren individuellen Richtpreis berechnen Sie in wenigen Minuten mit dem Wintergarten-Konfigurator. Ausführliche Größentabellen und Kostenbeispiele: Kosten-Ratgeber.

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1 von 9 · Wintergarten-Typ

Welche Art von Wintergarten planen Sie?

Der Typ bestimmt den Preis am stärksten – beheizt oder unbeheizt macht den größten Unterschied.

Wie groß soll der Wintergarten werden?

Schätzwerte genügen. Beim Vor-Ort-Termin messen wir exakt auf.

4,0 m
3,0 m
Grundfläche 12,0 m² Unter 30 m² – als Kaltwintergarten in NRW meist verfahrensfrei.
Welches Rahmenmaterial bevorzugen Sie?

Noch unentschieden? Wählen Sie „Aluminium“ – das ist der Standard bei modernen Wintergärten.

Wie soll verglast werden?

Beim beheizten Wintergarten schreibt das Gebäudeenergiegesetz mindestens Wärmeschutzglas vor.

Womit soll das Dach eingedeckt werden?

Über Kopf ist in Deutschland Verbundsicherheitsglas (VSG) oder Polycarbonat vorgeschrieben.

Was ist am Bauplatz vorhanden?

Ein tragfähiges Fundament spart einen kompletten Gewerkeschritt.

Wie soll sich der Wintergarten öffnen lassen?

Große Schiebeelemente sind der häufigste Preistreiber nach der Größe.

Welche Ausstattung soll dazu?

Mehrfachauswahl möglich. Nichts davon ist Pflicht – Sie können jederzeit später nachrüsten.

Ihr Ansprechpartner in Köln Meldet sich persönlich zurück – kein Callcenter.
„Schnelle Antwort, faire Beratung ohne Druck.“ – M., Rodenkirchen
„Termin hat gepasst, Angebot war transparent.“ – S., Ehrenfeld

Kundenstimmen teilweise anonymisiert und zusammengefasst.

Wohin dürfen wir die Berechnung schicken?

Sie sehen den Richtpreis direkt im nächsten Schritt. Die PDF-Zusammenfassung geht zusätzlich per E-Mail an Sie.

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Die Spanne bildet ab, was Ausführungsdetails, Zuwegung und Untergrund am Ende ausmachen. Nach dem kostenlosen Aufmaß vor Ort erhalten Sie ein Festpreisangebot.

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Vom ersten Aufmaß der Hauswand bis zur fertigen Montage des Pultdachs begleiten wir Ihren Anlehnwintergarten in fünf klar strukturierten Schritten:

Ablauf: von der ersten Beratung über das Aufmaß bis zur Montage Ihres Anlehnwintergartens

  1. 1 Beratung & Aufmaß-Termin vor Ort
  2. 2 Planung inkl. Statik, ggf. Bauantrag oder Anzeige des verfahrensfreien Vorhabens
  3. 3 Fundamentarbeiten
  4. 4 Montage der Konstruktion & Verglasung
  5. 5 Innenausbau (Elektrik, Heizung, Beschattung) & Abnahme

„Dass unser Anlehnwintergarten mit dem Pultdach so nahtlos an die Hauswand anschließt, hätten wir vorher nicht gedacht – innen wirkt es wie ein echtes neues Zimmer.“

S.R., Rodenkirchen

Kundenstimmen sind teilweise anonymisiert und zusammengefasste Rückmeldungen.

Anlehnwintergärten in Köln – Inspiration für Ihren Anbau an der Hauswand

Zuverlässiger Partner in Köln und Umgebung: Ihr Anlehnwintergarten individuell geplant

Als Wintergartenbau in Köln sind wir in allen Stadtteilen unterwegs – von Chorweiler bis Ehrenfeld – und ebenso im Umland, etwa als Wintergartenbau in Hürth oder rund um Wintergarten Pulheim. Kurze Anfahrt, ein fester Ansprechpartner: Planung, Genehmigung und Montage kommen bei uns aus einer Hand.

Häufig gestellte Fragen zum Anlehnwintergarten

Was ist ein Anlehnwintergarten?

Ein Anlehnwintergarten ist ein Wintergarten, der mit einer Seite direkt an eine bestehende Hauswand angelehnt wird – die Wand übernimmt die Funktion der vierten, geschlossenen Seite. Typisch ist ein Pultdach, das von der Hauswand aus zur Traufe hin abfällt. Es ist die häufigste und meist wirtschaftlichste Ausführung eines Wintergarten-Anbaus.

Was kostet ein Anlehnwintergarten?

Als unbeheizter Kaltwintergarten startet ein Anlehnwintergarten bei rund 4.500–8.100 € für 9 m² in Basis-Ausführung. Beheizt als kompletter Wohnwintergarten inkl. Fundament, Heizung und Baugenehmigung liegt die Spanne für 12 m² bei etwa 30.000–48.000 €. Da eine Wand bereits vorhanden ist, ist die Anlehnbauweise meist die wirtschaftlichste Variante.

Welche Dachneigung braucht ein Anlehnwintergarten?

Es gibt keine bauaufsichtliche Mindestneigung für Glasdächer. Systemgeber verlangen bei Stegplatten in der Regel mindestens 5° Neigung, damit Kondensat abtrocknen kann. Bei einem Pultdach am Anlehnwintergarten ergibt sich die genaue Neigung aus dem Höhenunterschied zwischen Hauswand und Traufe – wir legen sie beim Aufmaß so fest, dass Regen- und Kondenswasser sicher ablaufen.

Braucht ein Anlehnwintergarten eine Baugenehmigung?

Ein unbeheizter Kaltwintergarten bis 30 m² Brutto-Grundfläche ist in NRW verfahrensfrei, sofern er an ein Gebäude der Gebäudeklasse 1–3 angebaut wird, mindestens 3 m Abstand zur Nachbargrenze einhält und nicht im bauplanungsrechtlichen Außenbereich liegt. Rechtsgrundlage: § 62 Abs. 1 Nr. 1g BauO NRW 2018. Als unbeheizter Anlehnwintergarten am Bestandshaus gilt diese Verfahrensfreiheit genauso wie bei anderen Kaltwintergarten-Bauformen. Ein beheizter Wohnwintergarten überschreitet in aller Regel die Kriterien der Verfahrensfreiheit und benötigt eine Baugenehmigung.

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